Journalisten arbeiten hart und schwer
Die Hauptaufgabe eines Journalisten besteht darin, eigene Gedanken und Ideen oder bei Terminen in Erfahrung Gebrachtes kreativ und für den Leser interessant in eine Schriftform zu bringen.
Als freie Journalistin bin ich über die Jahre zu einem “Tausendsassa” geworden, der sich um schlichte Fototermine genauso gern kümmert wie um das Schreiben von lustigen Kindergeschichten, fröhlichen Gedichten und informativen Werbe- und Internettexten für Unternehmen.
Als Mutter zweier Söhn ist es für mich günstig, meine Terminplanung in Eigenregie durchzuführen. Das war dann auch einer der Gründe, Ende der 90er Jahre mit einem Pressebüro in die Selbständigkeit zu gehen. Wenn man wie ich als Quereinsteiger mit kaufmännischer Ausbildung in den ganz anderen Job schliddert, kann man sich den Vorteil erlernter Organisation zu Nutze machen.
Seit frühester Kindheit wohne ich nun in Welver, inmitten der Soester Börde, und so ist es kein Wunder, dass ich viele Termine für die Lokalredaktion Welver des „Soester Anzeiger“ unter dem Kürzel “sgh” bearbeite, aber auch die Kultur- und die Sonderthemen-Redaktion gehören zu meinen Auftraggebern. Sonderveröffentlichungen von Firmen und die sogenannten Kollektive stehen hier ebenso auf dem Arbeitsplan wie Texte für Anzeigen.
Eine meiner Lieblingstätigkeiten ist das Fotografieren von Brautpaaren an den Standesämtern in Soest und Welver. Vor Glück strahlende Menschen erhellen auch die grauesten Wintertage.
Seit meiner frühesten Jugend schreibe ich Gedichte für Klein und Groß, aber auch für mich selbst, für meine Seele.
Doch auch wer ein lustiges, individuelles Gedicht für eine Feier oder eine Büttenrede für Karneval gemacht haben möchte, ist bei mir richtig: Wer im „Stadtanzeiger“ schon mal die Annonce gelesen hat: “Schreibe Liedertexte und Gedichte für diverse Anlässe”, findet dahinter meine Telefonnummer.
Neun Jahre lang konnten aufmerksame Leser des Soester Stadt-Anzeigers gemeinsam mit mir in meiner eigenen Kolumne, dem “Wort am Sonntag”, jede Woche ein anderes Wort individuell beleuchten.

Mein größter Wunsch ist, nachdem ich zu zwei Bastelbüchern die Gedichte beisteuern konnte, die Herausgabe meines Kinderbuches mit Geschichten über einen kleinen Jungen namens “Dolph”. Ähnlichkeiten bei Handlung und Dialog mit meinen Kindern sind dabei nicht zufällig und durchaus erwünscht.

Und dann ist da noch die seit „ewigen Zeiten“ existierende Idee eines Romans, dessen Titel bereits ebenso in mir schlummert wie der Schluss-Satz. Ich bin überzeugt, das wird am rechten Fleck zur rechten Zeit ein passender Anfang sein.