Die Kolumne im Stadtanzeiger Soest oder auch
Das „Wort am Sonntag“

als solches übrigens nicht zu verwechseln mit dem „Wort zum Sonntag“, das Samstagsabends im TV zu sehen ist.
Seine Entstehung fand das WamS, wie ich es liebevoll getauft habe, im Jahr 2001, weil in der kostenfreien Sonntagszeitung neben all den interessanten Reportagen schlicht eine Geschichte zum Lesen fehlte. Es reihte sich Berichterstattung an Vorankündigung, aber etwas Unterhaltsames zum Lesen, eine Story für den Frühstückstisch, den Liegestuhl, den Ohrensessel am Kamin oder das „Stille Örtchen“, sie war nicht dabei.
Um hier Abhilfe zu schaffen wurde so, quasi über Nacht, das „Wort am Sonntag“ geboren.
Zugegeben, auch hier war aller Anfang schwer, und der wöchentliche Kampf darum, meine geistigen Ergüsse ins Blatt zu heben, waren usus. Aber irgendwann hatte ich es geschafft, und das WamS war als feste Größe gesetzt.
So war es neun Jahre lang, vom 19.08 2001 bis zum Herbst 2010, als ein neues Layout auch neue Inhalte mit sich brachte und die Kolumne weichen musste.
Geblieben sind mir und meiner kleinen Fangemeinde, die sich über die Jahre herauskristallisiert hatte, genau 425 Worte, die, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, immer wieder neue Dimensionen eröffnen, ein Schmunzeln auf das Gesicht des Lesers zaubern, oder zum Nachdenken anregen.
Ich habe hier eine kleine Auswahl mit einem „Wort am Sonntag“ aus jedem der Erscheinungsjahre zusammengestellt und wünsche viel Vergnügen beim Lesen.